Vom Sinn des Räucherns

Die transformierende Kraft des Räucherrituals

Das Räucher - Ritual ist heute noch wie in uralten Zeiten ein faszinierendes Erlebnis.
Hölzer, Harze, Kräuter und Blüten werden beim Verbrennen umgewandelt in Rauch, der die Essenz auf eine feinstoffliche Ebene trägt.
Der Sinn des Räucherns war und ist es, über den Rauch unser irdisches Denken mit der Wahrnehmung von feinstofflichen Sphären zu verbinden.
Über die sich sanft kräuselnde Rauchsäule kommen wir zur Ruhe und schöpfen neue Kräfte für die Seele.

Wie wird geräuchert?

In alten Zeiten wurde in jedem Haus en Feuer unterhalten - so hatte man immer glühende Kohle oder Holzgut, auf der man Harze oder Kräuter verräuchern konnte.
Heute gibt es zwei Möglichkeiten, Räucherwerke zu verbrennen.

Mittlerweile weit verbreitetist die sogenannte Räucherkohle, die in ein mit Sand befülltes Räuchergefäß gelegt wird.
Die Kohle wird an einer Seite angezündet und auf den Sand gelegt.
In der kleinen Mulde der Räucherkohle können nun kleine Portionen von Harzen, Hölzern, Kräuter, Blüten etc. verbrannt werden.
Bitte vorsichtig dosieren, die Kohle brennt ca. 1 Stunde.

 

Der Räuchersand ist beim Räuchern ebenso wichtig wie das Wasser bei der Aromatherapie.
Er verhindert ein Erhitzen der Räucherschale und ermöglicht das vollständige Verglühen der Kohle.

Die zweite, noch nicht so bekannte Art des Räucherns ist das Räuchern über einem Teelicht.
Angelehnt an die Aromatherapie wird ein feines Sieb in einem Abstand von ca 5 bis 10 cm über einem Teelicht angebracht.
Hierfür eignen sich Aromalampen, von denen man die Schale abnehmen und durch ein Sieb ersetzten kann oder eigens dafür hergestellte Räucherstövchen.
Die Harze oder Kräuter werden direkt auf das Sieb gelegt und durch die aufsteigende Hitze der Kerzenflamme werden sie langsam verglühen.

Achtung:

Wenn das Sieb zu nahe an der Kerze ist, können sich die Kräuter und Blüten leicht entzünden.
Nicht unbeobachtet brennen lassen!